Seht mal, was wir feines auf Nerdcore gefunden haben. Im ehemaligen New Yorker Szene- und mittlerweile gentrifizierten Touristenviertel East Village schießen Unkrautsprösslinge aus dem Boden, die tatsächlich wie Ganjapflanzen aussehen. Was Mr. Bloomberg wohl dazu sagt?
Keine Frage – Darwin Deez hat´s drauf! Der gottbegnadete Bandleader der gleichnamigen New Yorker Indie-Folk-Combo verzaubert nämlich nicht nur durch sein pfiffiges Erscheinungsbild und seinen unheimlich geschmeidigen Bewegungsapparat, sondern – und das ist bei einem Musiker schließlich das Wichtigste – durch ausgesprochen klangvolles Liedgut. Dass sich die erst im vergangenen Jahr gegründete Newcomer-Band darüber hinaus offensichtlich auch auf dem Modesektor betätigt, finden wir als Berufskollegen deshalb umso schöner. Was wir damit meinen? Achtet nur mal auf die formvollendete Arschgrabschbuxe am Ende des Videos…
Eine der wohl innovativsten Skate-Sneaker-Brands überhaupt dürfte Gourmet aus dem kalifornischen La Mirada sein. Dies beweist unter anderem auch ihr aktueller Werbe-Clip für ihren neuen Topseller “Quattro Skate”, der gekonnt von Profi-Rollbrettfahrer Jimmy Gorecki auf den Straßen des nächtlichen Philadelphia in Szene gesetzt wird. Einfach heißer Scheiß!
Offensichtlich gehört die US-amerikanische Künstlerin Erika Iris Simmons zur stetig wachsenden Fraktion der “Mein-15-jähriges-Tapedeck-hat-seinen-Geist-aufgegeben-Besitzer”. Jedenfalls scheint dies die plausibelste Erklärung für ihre filigranen Bandsalat-Portraits zu sein, die sich zwar somit nicht hören, aber auf alle Fälle sehen lassen können. Da sage noch einer, dass Rohstoffwiederverwendung eine langweilige Angelegenheit sei.
Wer, wie wir, zwar grundsätzlich auf zeitgenössischen afroamerikanischen Sprechgesang steht, dabei jedoch fast schon klischeegerecht stupiden und folgerichtig vollkommen uninspirierten “Ich-bin-der-größte-Pimp-und-habe-einen-Magic-Stick-Hip-Hop” mit jeder Trommel seines Fells ablehnt, dürfte Das Racist aus Brooklyn mal so richtig feiern. Jedenfalls brilliert das “Mut-zur-Hackfresse-Trio” nicht nur durch seine unorthodoxen und gleichermaßen lustigen Outfits, sondern vor allem durch innovative Rap-Musique. Halt ein wahrer Regenbogen im Dunkeln…
Wenn man heutzutage vom allseits gebräuchlichen Begriff Sneaker redet, weiß kaum jemand, woher dieser Ausdruck für straßentauglich bequemes Schuhwerk eigentlich stammt bzw. wer für diese Wortschöpfung verantwortlich ist. Deshalb hier die Antwort: Der US-amerikanische Footwear-Produzent Keds erfand diesen Lifestyle-orientierten Terminus bereits kurz nach seiner Gründung im Jahre 1916 (!), da die damals als weltweite Innovation gefeierten Keds- Gummisohlen die damit ausgestattete Fußbekleidung bzw. das bis dahin geräuschvolle Gehen “ruhig stellte”. Mittlerweile hat sich die Brand zu einem festen Bestandteil der heutigen Streetwear-Kultur entwickelt und steht dabei für zeitloses Understatement, ebenso wie für individualisierbares Designs. Ein gutes Beispiel stellt hierfür unser Quantum Leap ´76 dar, der bis auf Weiteres als unverkäufliches Einzelstück durch die Straßen good old L.E.´s “sneakt”.
Zum mittlerweile 4. Mal veranstaltet Gallery 1988 bis zum 30. Juli 2010 in Los Angeles die so genannte “Crazy 4 Cult Exhibition”, bei der sich (wie in den Jahren zuvor) thematisch alles um von diversen Film-Klassikern inspirierte Artworks dreht. Beim Betrachten der Exponate bekommt man jedenfalls direkt Lust, sich den einen oder anderen Movie nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder zu Gemüte zu führen. Also Popcorn besorgen und Film ab!
Am morgigen Donnerstag steigt im Berliner “Johannesburg 24″ (Holzmarktstraße 24) die Video-Premiere der vom Place Magazine herausgegebenen “Skateboarding-DVD Issue 08″. Im Vorfeld, d.h. 19.00 Uhr findet zudem die Miniramp Session “Rudi Rampe” statt. Für die musikalische Unterstützung sorgt “Keine Musik”. Wer nicht persönlich vor Ort sein kann, muss zunächst mit dem folgenden Trailer Vorlieb nehmen. Allen anderen viel Spaß beim Showdown!
Wenn sich heute Abend um 20:30 Uhr Holland und Uruguay in Kapstadt zum ersten Halbfinale der Fußball-WM gegenüberstehen, dürften die allgemeinhin als positiv verrückt geltenden Oranje-Supporter angesichts ihrer kreativen Fan-Bekleidung bestens für den erhofften Torjubel präpariert sein. Spätestens diesen Sonntag ist damit jedoch im Idealfall Schluss, wenn Schland im Finale auf und gegen unsere Lieblingsnachbarn trifft. Die vorgestellten Wende-Shirts sind zugegebenermaßen dennoch geradezu weltmeisterlich – und das ist ja schließlich auch was…
Auch wenn das vom japanischen Medienkünstler Toshi Iwai entwickelte “Tenori-on”, ein intuitiv programmierbares elektronisches Musikinstrument, bereits 2007 seine Markteinführung feierte, möchten wir das gute Stück heute nochmals explizit würdigen. Die über eine Matrix aus 16×16-LED-Knöpfen zu bedienende Tastatur erzeugt dabei, ähnlich einem Sequenzer, kurze Loops und Pattern, die in ihrer Summe wiederum durchaus wohlklingende Geräuschkulissen zu kreieren im Stande sind. Lediglich der saftige Preis sorgt bisweilen dafür, dass einem in puncto Tenori-on nach wie vor Hören und Hören vergeht…